{"id":697,"date":"2014-08-14T10:11:09","date_gmt":"2014-08-14T08:11:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.musikverein-plankstadt.de\/wordpress\/?page_id=697"},"modified":"2024-09-04T20:58:25","modified_gmt":"2024-09-04T18:58:25","slug":"vereinshistorie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.musikverein-plankstadt.de\/wordpress\/vereinshistorie\/","title":{"rendered":"Vereinshistorie"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Anf\u00e4nge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">W\u00e4hrend Konrad Duden im Jahre 1880 das &#8222;vollst\u00e4ndige orthographische W\u00f6terbuch der deutschen Sprache&#8220; in Leipzig ver\u00f6ffentlicht und damit sein lebenslanges Bestreben nach der Vereinheitlichung der deutschen Sprache kr\u00f6nt, wird in K\u00f6ln im selben Jahr nach \u00fcber 630 Jahren Bauzeit der K\u00f6lner Dom eingeweiht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Zu dieser Zeit regiert Kaiser Wilhelm I. Deutschland. Eine seiner T\u00f6chter \u2013 Prinzessin Luise Marie Elisabeth \u2013 ist mit Gro\u00dfherzog Friedrich I. von Baden verheiratet. Und wie jedes Jahr feiert der Gro\u00dfherzog am 9. September seinen Geburtstag. Und so kommt es, dass in einem kleinen kurpf\u00e4lzischen Dorf der damalige Rathsschreiber Karl L\u00f6sch dienstbeflissen eine Anordnung an die Gemeindekasse verfasst, mit der Anweisung, \u201c&#8230;an die Musikgesellschaft dahier vertreten durch Philipp Rey als Vorstand&#8230;\u201d f\u00fcr das Musizieren anl\u00e4sslich dieses Geburtstages den Betrag von 15 Mark auszubezahlen. Der Musikverein Plankstadt war geboren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht, dass es zuvor keine musikalischen T\u00e4tigkeiten in Plankstadt gegeben h\u00e4tte: aus dem Kassenbuch dokumentieren fr\u00fchere Eintragungen das Vorhandensein eines regen musikalischen Lebens \u2013 nur wurde im Jahre 1880 zum erstenmal der Zusatz &#8222;Vorstand&#8220; verwendet. Und dieses Indiz belegt die Gr\u00fcndung des Vereins nun einmal eindeutig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">F\u00fcr die Folgejahre ist ein l\u00fcckenloser Werdegang des Musikvereins schwer nachzuzeichnen. Dies liegt zum einen an den eher sp\u00e4rlichen Angaben im Rechnungsbuch der Gemeinde. Zum anderen machen h\u00e4ufige Namenswechsel dem Historiker das Leben schwer: w\u00e4hrend in den 1880er Jahren eher schmucklose Namen wie &#8222;Musikverein&#8220; und &#8222;Musikkapelle&#8220; dokumentiert sind, zeugen die Bezeichnungen der 1890er Jahre bis hin ins neue Jahrhundert von einer gewissen Kreativit\u00e4t in der Namensgebung. Belege finden sich hier gleicherma\u00dfen f\u00fcr eine Musikgesellschaft &#8222;Fidelio&#8220; wie f\u00fcr die Musikgesellschaft &#8222;Edelwei\u00df&#8220;. Auch von einer Feuerwehrkapelle ist in den historischen Unterlagen die Rede. Belegt ist eine Fusion mit der Feuerwehr erst f\u00fcr das Jahr 1907. Ausschlaggebend waren hier wohl unter Anderem hohe finanzielle Lasten, die der Musikverein bisher alleine zu tragen hatte. So gelangte der Verein in sicheres Fahrwasser und konnte sich von nun an der Gestaltung des musikalischen Lebens in Plankstadt widmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Der Erste Weltkrieg setzte diesem Bestreben ein j\u00e4hes Ende. Wir k\u00f6nnen davon ausgehen, dass die Vereinst\u00e4tigkeiten in dieser Zeit erheblich litten. Erst Anfang der zwanziger Jahre war das regul\u00e4re Vereinsleben wieder vollends intakt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die 20er Jahre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Gro\u00dfe Welt- und wirtschaftpolitische Ereignisse schlagen sich in diesen Tagen auch in Plankstadt nieder. So musste der Vorstand bei der Hauptversammlung 1924 im Gasthaus &#8222;Zur Sonne&#8220; den Kassenbericht selbst verlesen, da der eigentliche Kassier zuvor fluchtartig verschwand. Im Protokoll des Schriftf\u00fchrers steht dazu erkl\u00e4rend: &#8222;Infolge der Geldinflation ist eine fast un\u00fcberwindliche Arbeit an den Kassierer herangetreten\u2026&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Die \u00f6ffentliche Pr\u00e4senz in der Gemeinde nahm in den zwanziger Jahren immer mehr zu. Veranstaltungen wie B\u00e4lle, Ausfl\u00fcge, Konzerte, Waldfeste und eine Weihnachtsfeier waren in diesen Tagen fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Gemeinde. Interessant auch die Tatsache, dass der Musikverein die damaligen musikalischen Str\u00f6mungen aufgriff, indem er sich in drei verschiedene Orchestergattungen aufsplitterte: ein Streichorchester, ein Salonorchester und ein Blasorchester. So konnte auf individuelle Anforderungen seitens der Musikliteratur genauso R\u00fccksicht genommen werden, wie auf die pers\u00f6nlichen Vorlieben der Musiker. Auch au\u00dferhalb von Plankstadt verschaffte man sich musizierend Geh\u00f6r und so versorgte der Musikverein auch die musikalischen Bed\u00fcrfnisse der Nachbargemeinden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die 30er und 40er Jahre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Im Jahre 1930 feierte man erstmalig ein Jubil\u00e4um: 50 Jahre Musikverein Plankstadt. Im selben Jahr wurden Noten des Wiener Walzerk\u00f6nigs angeschafft. Die schlechte wirtschaftliche Lage, die die ganze Welt in Atem hielt, sorgte auch in der Vorstandschaft des Musikvereins f\u00fcr einige Sorgenfalten. Man machte sich ernsthaft Gedanken, die j\u00e4hrlichen Ausfl\u00fcge zu streichen, da diese zu teuer seien, und am Ort zu bleiben, um &#8222;der hiesigen Gemeinde zu n\u00fctzen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Unter dem Banner des nationalsozialistischen Regimes sah die Entwicklung vieler Vereine in den folgenden Jahren \u00e4hnlich aus. Das Schlagwort &#8222;Gleichschaltung&#8220; machte die Runde und sollte Gruppen und Vereinigungen, die m\u00f6glicherweise Ansatz zum Widerspruch oder gar Widerstand boten, mundtot machen. Auswirkungen hatte dies freilich auch f\u00fcr den Musikverein Plankstadt: das Liedgut \u00e4nderte sich ebenso radikal wie die Atmosph\u00e4re innerhalb des Vereins und die Anl\u00e4sse, zu denen musiziert wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die 50er und 60er Jahre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">&#8222;Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns besch\u00fctzt und der uns hilft zu leben.&#8220; F\u00fcr diejenigen, die nach den Schrecken des Krieges und der Terrorherrschaft der Nazis dem Musikverein Plankstadt zu neuem Leben verhalfen, mag dieser Zauber nicht nur im Neubeginn sondern auch in der Musik selbst gelegen haben. Eine gewisse Basis war zwar noch vorhanden, aber alleine darauf konnte man nicht bauen. So unterst\u00fctzte zum einen die Gemeinde Plankstadt den Verein, indem sie ihm Instrumente zur Verf\u00fcgung stellte. Zum anderen strebte man wieder eine Fusion mit der Feuerwehr an. Interesse daran bestand auf beiden Seiten. Die Fusion kam 1949 zustande. Ein neuer Dirigent &#8211; Anton Wei\u00dfg\u00e4rber &#8211; war nunmehr f\u00fcr die musikalische Leistung der Kapelle verantwortlich. Ihm war es auch zu verdanken, dass die Kapelle sich musikalisch rapide weiterentwickelte und neue Wege ging. Trotz des Zusammenschluss&#8216; mit der Feuerwehr bewahrte sich der Musikverein seine Autonomie und feierte im Jahre 1955 sein 75-j\u00e4hriges Bestehen mit einem dreit\u00e4gigen Fest, zu dem viele Gastvereine aus der Umgebung eingeladen waren. Ab Mitte der 60er Jahre hatte sich nicht nur die Besetzung der Kapelle radikal &#8222;verj\u00fcngt&#8220;, auch der musikalische Stil schlug eine modernere Richtung ein, n\u00e4mlich Musik im Bigband-Sound. Einer der Hauptinitiatoren war Karl Klein. Unter dem Namen &#8222;Charlies Bigband&#8220; feierte die Kapelle in den 60er und 70er Jahren bei vielen Anl\u00e4ssen gro\u00dfe musikalische Erfolge, wie zum Beispiel die legend\u00e4ren Auftritte bei den deutsch-amerikanischen Volksfesten in der Patrick-Henry-Village. Hierbei spielte die Bigband an jedem der acht Abende im Festzelt auf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die 70er Jahre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">In dieser Zeit veranstaltete der Musikverein zum Teil unter Mitwirkung befreundeter Gastkapellen regelm\u00e4\u00dfig Konzerte. Als Beispiele seien hier nur zwei Konzerte erw\u00e4hnt: 1969 mit der Musikkapelle &#8222;Harmonie&#8220; Ketsch und 1970 mit dem Blasorchester der Heidelberger Stra\u00dfen- und Bergbahn AG. Immer die Verbundenheit mit dem Heimatort vor Augen, bereicherte der Verein das \u00f6ffentliche Gemeindeleben mit zwei Konzerten: am 14.11.1971 lud der Verein zum &#8222;Jubil\u00e4umskonzert anl\u00e4sslich des 1200-j\u00e4hrigen Bestehens der Gemeinde Plankstadt&#8220; ein. Zwei Jahre sp\u00e4ter, am 18.11.1973, spielten die Musiker bei einem Konzert auf, dessen Reinerl\u00f6s dem Fonds der Gemeinde Plankstadt zur Errichtung der Mehrzweckhalle zur Verf\u00fcgung gestellt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die 80er Jahre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Im Jahre 1980 feierte man im gro\u00dfen Stil das 100-j\u00e4hrige Bestehen des Musikvereins. An drei aufeinander folgenden Tagen bot sich dem Publikum ein ebenso abwechslungsreiches wie anspruchsvolles Programm, das unter anderem die Kapelle unter der Leitung von Anton Wei\u00dfg\u00e4rber dem Zuh\u00f6rer pr\u00e4sentierte. Eine gro\u00dfe Ehre wurde dem Musikverein zuteil, als dem ersten Vorsitzenden Karl Klein, stellvertretend f\u00fcr den Musikverein Plankstadt e.V., im Rahmen der Feierlichkeiten die &#8222;Zelter-Plakette&#8220; zum 100-j\u00e4hrigen Bestehen \u00fcberreicht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Ab 1981 \u00fcbernahmen Eugen Mehrer als erster Vorsitzender sowie Reinhold Gund als Dirigent<br>die Geschicke des Vereins und der Kapelle. In dieser Zeit forcierte der Musikverein seine<br>Jugendarbeit. Eine neu gegr\u00fcndete Jugendkapelle erlangte gro\u00dfen Zuspruch, so dass bereits wenige Jahre sp\u00e4ter eine ca. 20-k\u00f6pfige Jugendkapelle musikalisch f\u00fcr Furore sorgte. Den Jugendleitern Eugen Mehrer und Oliver Klis ist es zu verdanken, dass die Jugendkapelle, z.B.&nbsp;bei Jugendkritikspielen, beachtliche Erfolge erzielen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Herausragende Auftritte der Kapelle dieser Tage waren unter anderem die Bockbieranstiche der Weldebrauerei in der Mehrzweckhalle und das Schlossplatzfest in Schwetzingen, die man \u00fcber mehrere Jahre musikalisch begleitete. Nat\u00fcrlich durften in dieser Zeit Konzerte des Musikvereins nicht fehlen: So spielte die Kapelle am 17. April 1988 in der Mehrzweckhalle auf. Der Reinerl\u00f6s dieses Konzertes war f\u00fcr die \u00f6rtlichen Kinderg\u00e4rten bestimmt &#8211; ein weiterer Beweis f\u00fcr das soziale Engagement des Musikvereins.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die 90er Jahre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">1990 konnte der Musikverein die Feierlichkeiten seines 110-j\u00e4hrigen Bestehens begehen. Der Vorstand des Vereins unter dem 1. Vorsitzenden Erich Heid hatte ein vielf\u00e4ltiges Programm auf die Beine gestellt. H\u00f6hepunkte dieses Jubil\u00e4ums war das Konzert des Musikvereins, aber auch das Fr\u00fchschoppenkonzert der US-Army-Band, die beide begeistert von den Zuh\u00f6rern aufgenommen wurden. Zu diesem Anlass wurden neue Uniformen f\u00fcr die Bigband angeschafft, die w\u00e4hrend des Konzertes zum ersten Mal der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt wurden. Ein weiterer Meilenstein der Festlichkeiten war der Bockbieranstich, der erstmals vom Musikverein ausgerichtet und zu einem gro\u00dfen Erfolg im Jubil\u00e4umsjahr wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Einen Einbruch erlebte der Verein in den 90er Jahren. An die erfolgreiche Jugendarbeit vergangener Jahre konnte trotz gro\u00dfer Bem\u00fchungen nicht angekn\u00fcpft werden. Aufgrund anderer musikalischer Verpflichtungen traten die j\u00e4hrlichen Konzerte der Bigband in den Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Die Kapelle stellte ihr musikalisches K\u00f6nnen ausschlie\u00dflich bei Auftritten der besonderen Art<br>unter Beweis, so z.B. bei der 1225-Jahr Feier der Gemeinde Plankstadt, an der die Kapelle das gesamte Rahmenprogramm begleitete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Mehrere Wechsel an der Vereinsspitze sind Zeitzeugen des letzten Jahrzehntes im ausgehenden 20. Jahrhundert: ab 1991 gab Monika Maurer den Ton im Musikverein an, ihr folgte im Juni 1997 Heinz Ochs, der bis Anfang 2005 die Geschicke des Vereins lenkte. Die Wiederbelebung des Kerwetanzes, der jahrelang vom Veranstaltungskalender der Gemeinde verschwunden war, zeigt deutlich das Interesse, mit dem der Musikverein sich im \u00f6ffentlichen und sozialen Leben der Gemeinde pr\u00e4sentierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Auch engagierte man sich beim j\u00e4hrlichen Weihnachtsmarkt der Gemeinde Plankstadt, dessen Erl\u00f6s der Notgemeinschaft Plankstadt zugute kam.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das neue Jahrtausend<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Zum Ende des Jahrtausends \u00fcbergab Reinhold Gund das Dirigat an Michael Heid, jahrelang selbst aktiver Musiker, Jugendleiter und stellvertretender Dirigent. Ein frischer Wind wehte durch die Kapelle und blies manch angestaubtes Musikst\u00fcck aus den Notenmappen. Michael Heids Vision einer Wiederbelebung des Bigband-Sounds nahm mehr und mehr Gestalt an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Der neue Dirigent nutzte die solide Basis, die sein Vorg\u00e4nger Reinhold Gund aufgebaut hatte, um die musikalische Qualit\u00e4t weiter zu steigern. Ein neues Probenkonzept, moderne Arrangements und konzentrierte Orchesterarbeit machten die Kapelle des Musikvereins Plankstadt zu dem, was sie heute ist: eine Bigband, die in &#8222;\u2026nahezu allen klanglichen S\u00e4tteln fest sitzt und ein gro\u00dfartiges und anspruchsvolles Repertoire aufweist&#8220; (Zitat: Schwetzinger Zeitung vom 20.07.2000).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Von 2013 &#8211; 2023 f\u00fchrte Patrick Wewel die BigBand. Mit seiner mehrj\u00e4hrigen Erfahrung im Bereich der BigBand-Musik konnte gemeinsam mit den Musikern das musikalische Niveau deutlich gesteigert werden. Ein besonderes Highlight (unter vielen anderen) dieser Zeit waren die Konzerte der BigBand mit der Mannheimer Blues- und Souls\u00e4ngerin Joy Fleming.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2023 wird die BigBand von Julian Seiler geleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Seit Juni 2018 lenkt Albert Stieger als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Seine Vorg\u00e4nger im Amt des 1. Vorsitzenden waren seit 1880 unter Anderem:<\/p>\n\n\n\n<p>Phillip Rey 1880 &#8211; ????<br>Johann Seitz 1924 &#8211; 1930<br>Wilhelm Angstmann 1930 &#8211; 1956<br>Hermann Hoffmann 1956 &#8211; 1961<br>Hans Hillenbrand 1961 &#8211; 1963<br>Hermann Hoffmann 1963 &#8211; 1971<br>Karl Klein 1971 &#8211; 1981<br>Eugen Mehrer 1981 &#8211; 1989<br>Erich Heid 1989 &#8211; 1991<br>Monika Maurer 1991 &#8211; 1997<br>Heinz Ochs 1997 &#8211; 2005<br>Hans Bender 2005 &#8211; 2013<br>Horst Richter&nbsp; 2013 &#8211; 2018<br>Albert Stieger 2018 bis dato<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Diese Exkursion durch die belebte Vereinsgeschichte erhebt mitnichten Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. L\u00fccken in der Vereinshistorie, gerade aus fr\u00fchen Tagen und den beiden Weltkriegen, erschwerten eine ausf\u00fchrlichere Zusammenfassung der Vereinschronik. Trotz alledem haben wir versucht ein detailliertes Abbild der Vergangenheit des Vereins wiederzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Es ist immer schwer, die Balance zwischen Tradition auf der einen und Anpassung am aktuellen Zeitgeist auf der anderen Seite zu finden. Es zeigt sich, dass der Verein nur so lange bestehen konnte, weil sich immer wieder Frauen und M\u00e4nner gefunden haben, die in unerm\u00fcdlicher und ehrenamtlicher Arbeit Zeit und M\u00fche investiert haben, dieses Gleichgewicht zu finden und das Kulturgut \u201cMusik\u201d in der Gemeinde Plankstadt zu bewahren und zu pflegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Das Fundament f\u00fcr die n\u00e4chsten Generationen ist gelegt: eine solide Jugendarbeit, eine eingespielte Vorstandschaft und motivierte Musikerinnen und Musiker erm\u00f6glichen einen beruhigenden Blick in die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">2030 steht das 150-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um an. Dass der Musikverein Plankstadt e.V. auch dieses Jubil\u00e4um feiern kann, ist unser aller Wunsch!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anf\u00e4nge W\u00e4hrend Konrad Duden im Jahre 1880 das &#8222;vollst\u00e4ndige orthographische W\u00f6terbuch der deutschen Sprache&#8220; in Leipzig ver\u00f6ffentlicht und damit sein lebenslanges Bestreben nach der Vereinheitlichung der deutschen Sprache kr\u00f6nt, wird in K\u00f6ln im selben Jahr nach \u00fcber 630 Jahren Bauzeit der K\u00f6lner Dom eingeweiht. Zu dieser Zeit regiert Kaiser Wilhelm I. Deutschland. 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