{"id":863,"date":"2014-11-10T10:43:24","date_gmt":"2014-11-10T08:43:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.musikverein-plankstadt.de\/wordpress\/?p=863"},"modified":"2023-07-20T13:29:34","modified_gmt":"2023-07-20T11:29:34","slug":"der-uebungsmarathon-hat-sich-gelohnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.musikverein-plankstadt.de\/wordpress\/der-uebungsmarathon-hat-sich-gelohnt\/","title":{"rendered":"Der \u00dcbungsmarathon hat sich gelohnt"},"content":{"rendered":"<p>Die Halle ist voll besetzt, noch viel besser: Alle Konzertg\u00e4ste stehen, applaudieren bes(ch)wingt, fordern etliche Zugaben heraus &#8211; und bekommen, was sie sich w\u00fcnschen. Es ist das Ende eines mitrei\u00dfenden Abends, bei dem Stimmen von Instrumenten ebenso wie die von Martina Mehrer brillieren, Lesungen und Moderationen auflockern, zum Zuh\u00f6ren auffordern. &#8222;Es hat Riesenspa\u00df gemacht&#8220;, verr\u00e4t Edith Weinheimer aus Heidelberg, die die unregelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Konzertaktionen des Musikvereins Plankstadt, bevorzugt der Big Band, immer besucht. <span style=\"color: #333333;\">Sie summt noch immer Gershwins &#8222;Summertime&#8220;, einen Klassiker, den das Programm nat\u00fcrlich auch vorsah. Das tun viele, denen zwei Stunden Musikgenuss noch lange im Ohr klingen. Dieses Vergn\u00fcgen teilen auch die Musiker, die Energie verstr\u00f6men, unter Beweis stellen, was in ihnen steckt und das mit Spa\u00df an der Spielfreude. Gespickt mit etlichen Soli erwecken sie Altbekanntes (&#8222;Bei mir bist du sch\u00f6n&#8220;, Ella Fitzgerald, Ursprung etwa 1937\/38), &#8222;September&#8220; (Earth, Wind &amp; Fire, 1978) im frischen Mix mit Modernem (&#8222;Forget you\/F**k you&#8220;, Bruno Mars, 2010) zum Leben. Allein der Countdown zum konzertanten Abend &#8211; aus der Raumpatrouille Orion, einer deutschen Science-Fiction Kultserie von 1966 &#8211; l\u00e4sst schon ahnen, was kommt.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"color: #333333;\">Flotte Garderobenwechsel<\/h3>\n<div class=\"infoboxes\" style=\"color: #333333;\"><\/div>\n<p style=\"color: #333333;\">Teile sammeln mit &#8222;Pick up the Pieces&#8220; m\u00fcssen die Big Bandler da nicht, denn es geht nichts zu Bruch, ganz im Gegenteil &#8211; alles wird eins: die Instrumente mit den Musikern, dem Dirigenten Patrick Wewel und der Sopranistin Mehrer, die versiert jeden Song akzentuiert. Dazu \u00fcberrascht sie mit flotten Garderobenwechseln und erscheint mal sommerlich gebl\u00fcmt oder elegant-lasziv ganz in Schwarz mit Federboa. Sie singt, swingt, kokettiert mit dem Schlagzeuger sowie bei der Zugabe mit dem Dirigenten und sitzt auf einem Barhocker, als w\u00fcrde sie in der netten Kneipe an der Ecke mal eben ein paar Freunden ein Liedchen darbieten. Klasse. Schau und Show, das muss man dem Gesamtarrangement lassen, harmonieren prima.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">&#8222;Das ist an einem langen Abend mit zahlreichen H\u00f6rproben und mehr schon im vergangenen Dezember entstanden&#8220;, erz\u00e4hlt Patrick Wewel unserer Zeitung, dass lange geprobt wurde f\u00fcr das bestechende Ergebnis. Beigetragen zum Gelingen haben sicher die Worte von Horst Richter, der begr\u00fc\u00dfte, lobte und am Ende dankte, in erster Linie den Musikern, dem Dekorationsteam, der Co-Moderatorin, den Unterst\u00fctzern und nicht zuletzt den Besuchern, die den Abend m\u00f6glich gemacht hatten.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">Claudia Verclas w\u00e4hlte manchmal Textpassagen aus den kommenden Liedern, manchmal setzte sie ein Gedicht, etwa ein sommerliches des Mannheimer Kabarettisten Prof. Dr. Hans-Peter Schw\u00f6bel vor &#8222;Summertime&#8220;, voran. Der B\u00e4r &#8222;Pi&#8220; steht sinnbildlich f\u00fcr die Bedeutung der Freundschaft, die sich in &#8222;You&#8217;ve got a Friend in me&#8220; (Randy Newman, Titelsong der &#8222;Toy Story&#8220;) zeigt.<\/p>\n<div class=\"bodytext\">\n<h3>St\u00fccke zum Fingerschnippen<\/h3>\n<p>Diese Sprachpassagen verschaffen den Musikern Raum zum Luft holen und den Zuh\u00f6rern Einblick in den Inhalt der Werke. Die Saxofone dominieren am Samstagabend die Soli, gefolgt von Trompetenlinien, die von Einzelinterpreten eingestreut werden. Perfekt klingen zudem die Instrumental-St\u00fccke, die alle zum Fingerschnippen und F\u00fc\u00dfewippen animieren. Nach besagtem Stehapplaus legen die Protagonisten noch eins drauf: Sambarhythmen rei\u00dfen die Stimmung noch einmal hoch, Mehrer umgarnt Dirigent Patrick Wewel und hinterl\u00e4sst ihre Federboa um dessen Hals, w\u00e4hrend dieser unbeeindruckt weiter seine Musiker zur H\u00f6chstleistung f\u00fchrt. Die Big Band hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und Freude auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen und -h\u00f6ren gemacht.<\/p>\n<p>Einen kleinen visuellen Eindruck von &#8222;Swing and Sing&#8220; finden Sie <a title=\"\u201cSwing and Sing\u201d \u2013 das Konzert-Highlight 2014\" href=\"http:\/\/www.musikverein-plankstadt.de\/wordpress\/swing-and-sing-das-konzert-highlight-2104\/\">hier in unserer Galerie<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"color: #333333;\"><cite class=\"end\" style=\"color: #000000;\">\u00a9 Schwetzinger Zeitung, Montag, 10.11.2014<\/cite><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Halle ist voll besetzt, noch viel besser: Alle Konzertg\u00e4ste stehen, applaudieren bes(ch)wingt, fordern etliche Zugaben heraus &#8211; und bekommen, was sie sich w\u00fcnschen. 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